21.05.2018 – Hot Springs

Am heutigen Tag wollen wir die Hot Springs aufsuchen. Es geht wieder auf den Hwy 101 am Crescent Lake vorbei. Dieses Mal dauert es an der Baustelle recht lange, bis wir sie passieren können. Der See sieht heute bei der langsam hervorkommenden Sonne gleich anders aus.

Nach dem See biegen wir links ab und kommen gleich in den Nationalpark. Auch hier müssen wir zusätzlich unseren Pass vorzeigen. Der Weg führt an dem Sol Duc River entlang durch Wald. Der Weg bis zu dem Resort ist nicht sehr weit. Der Parkplatz ist recht voll, denn die heißen Quellen werden von vielen Menschen genutzt.

Wir gehen nicht baden, sondern laufen den Weg am Fluss entlang. Dieser ist im ersten Teil sehr gut ausgebaut und führt zu dem Campingplatz. Unterwegs finden wir eine eingefasste heiße Quelle, die ganz schön nach Schwefel riecht. Dann sehen wir den Teil des Campingplatzes, der vollen Service hat. Er ähnelt mehr einem Parkplatz. Wir gehen auf dem Pfad weiter und sehen in verschiedenen Nischen, Campingplätze für Zeltler. Diese liegen richtig romantisch am Fluss. Später kommen wir an den Stellplätzen für Wohnmobile vorbei, die schön im Wald liegen. Sie haben aber weder Strom noch Wasser. Die Lage macht das aber alles wieder wett.

Platz mit vollen Anschlüssen
Heiße Schzwefelquelle

Der Wald sieht hier ebenfalls recht verwunschen aus. Der Weg am Fluss ist richtig schön. Teilweise müssen wir kleine Bäche auf einem Brett überqueren. Dann steigt der Weg an und wird etwas komplizierter für mich. Bis zu dem Wasserfall sind es noch drei Meilen. Das mute ich meinen Knien lieber nicht zu, also kehren wir langsam wieder um. Unterwegs unterhalten wir uns noch mit deutschen Campern, die gemütlich im Wald sitzen. Sie kommen aus Frankfurt und kennen unser Forum. Sie finden es sehr informativ und gut. Die schöne Site haben sie bereits im September letzten Jahres reserviert. Ich bekomme gleich wieder Lust, ein Wohnmobil zu mieten.

Als wir an den Hot Springs ankommen, essen wir in dem Restaurant Mittag. Ich esse Tacos mit Fisch und Norbert ein Sandwich mit Pommes. Die Sandwiches sind so reichlich, dass wir sie uns einpacken lassen. Die Portion reicht noch für uns zum Abendbrot. Das Restaurant ist recht voll, so dass sich das Essen ganz schön hinzieht.

So schön leer vor der Öffnung

Dann fahren wir zurück zur 101 und biegen auf die Halbinsel ab. Wir haben ein braunes Hinweisschild gesehen, wonach hier eine Natural Bridge sein soll. Wir halten an und laufen den Weg am Ufer entlang. Hier sind viele Privatgrundstücke. Am Ende sehen wir aber nichts von einer Brücke. Auf dem Rückweg fragen wir einen jungen Mann, der meinte aber, dass es hier so etwas nicht gibt. Es gäbe nur eine Organisation, die so heißt. Na das war ja dann wohl ein Fake. Also fahren wir zurück und reihen uns in die Schlange ein, die auf die 101 und somit in die Baustelle fahren will.  Während wir warten sehen wir neben uns ein Reh durch den Wald streifen.

Nun können wir fahren und es geht wieder in Richtung Port Angeles. Am Ende des Sees fahren wir aber auf die Nordseite, denn wir wollen noch einmal ans Wasser fahren. Die Nordseite des Sees ist nicht durchgängig befahrbar. Es geht vorbei an schönen Privatgrundstücken. In der Nähe der Lodge, die zu dieser Jahreszeit noch geschlossen ist, führt die Straße weg vom See. In Kurven geht es bergauf durch den Wald. Die Strecke ist wenig befahren und richtig interessant. Dann geht es wieder hinab zum Meer. Wir haben uns die Crescent Bay ausgesucht. Wir überqueren die 112 und fahren den Weg zum Strand.

Wir kommen an die Bucht und suchen einen Parkplatz. Rechts liegt ein Campingplatz, an dem wir vorbei fahren.  Am Ende der Bucht ist ein kleiner Parkplatz, der voll ist und auch zum Wasser ist es ganz schön weit zum Laufen. Wir machen kehrt und fahren auf dem Campingplatz zurück. Wir halten und Norbert geht fragen. Ob wir das Auto mal für eine halbe Stunde hier stehen lassen können. Ich fotografiere schon mal währenddessen die Landschaft und den Campingplatz.

Norbert kommt dann wütend zurück und meint wir sollen 8$ Gebühren für den State Park bezahlen. Es ist bereits 17 Uhr und das lohnt sich ja nun wirklich nicht mehr. Wir hätten sicher zwei bis drei Dollar bezahlt, aber das fanden wir doch etwas unverhältnismäßig. Also fahren wir los und lassen den Strand sein.

Die Sonne scheint heute wunderschön von einem blauen Himmel und auf der Rückfahrt sehen wir wieder die weißen Spitzen der Olympic Mountains. In Port Angeles schauen wir noch einmal bei den Touren für Wale Watching  vorbei.  Die 99$ pro Person sind uns dann aber doch zu teuer. Deshalb beschließen wir, morgen bei so schönem Wetter noch einmal auf die Hurrican Ridge zu fahren.

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