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Tangermünde

Tangermünde liegt westlich der Elbe in Sachsen-Anhalt, direkt an der Mündung des Tangers, der der Stadt ihren Namen gab. Bereits im Jahre 1009 gab es dort eine Burg. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt war im Jahre 1275. Im 14. Jahrhundert wurde Tangermünde der Zweitsitz von Kaiser Karl IV., der die Burg weiter ausbaute. Die Kirche, das Rathaus und die Stadttore wurden im 15. Jahrhundert gebaut, als der Ort seine Blütezeit als Hansestadt hatte. Viele schöne Fachwerkhäuser entstanden Anfang des 17. Jahrhundert nach einem Brand, den Grete Minde gelegt haben soll. Hier nun die Bilder dieser interessanten Stadt.

Links Karl IV., der hier von 1373 bis 1378 seinen Zweitwohnsitz hatte und seinen Sohn zum brandenburgischen Kurfürsten ernannte. Dadurch wurde die Burganlage weiter ausgebaut.

Rechts Friedrich I. Kurfürst von Brandenburg. er zog im November 1412 ein. Etwa 50 Jahre residierten die Hohenzollern auf der Burg.

Im 30-jährigen Krieg wurde das Schloss dann durch die Schweden zerstört.

Links ist Grete Minde zusehen. Eigentlich hieß sie Margarete von Minden. Sie entstammt einer Patrizierfamilie und soll die Stadt angezündet haben, weil sie um ihr Erbe betrogen worden sein soll. Sie verdiente ihr kärgliches Einkommen als Wahrsagerin und Kräuterfrau. Sie wurde im März 1619 auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Historiker zweifeln aber an ihrer Schuld. Die Statue steht vor dem Rathaus (siehe oben).

Außerdem befindet sich am Rathaus eine Gedenktafel für 100 Bürger, die von den Nazis 1933 misshandelt wurden. Zwei Männer überlebten die Schikanen nicht.

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