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Peenemünde

Peenemünde liegt in nordwestlichen Teil der Insel Usedom. Bekannt wurde das ehemalige kleine Fischerdorf, als die Nationalsozialisten hier ihre Heeresversuchsanstalt für die Raketenentwicklung bauten. Die sogenannte Wunderwaffe V2 erlangte hier ihre Einsatzreife. Gleichzeitig wurde noch ein Kohlekraftwerk Anfang der 1940er Jahre gebaut, dass der Energieversorgung der militärischen Anlagen diente. Nach 1945 wurden alle Versuchsanlagen gesprengt, nachdem alle noch verwertbaren Teile von der Roten Armee abtransportiert wurden. Im Jahr 1952 wurde das Gebiet an die NVA übergeben. Hier waren dann die Volksmarine und ein Jagdfliegergeschwader stationiert. Der Ort war bis 1990 Sperrgebiet. Das Kraftwerk wurde ebenfalls erst im Jahre 1990 stillgelegt. Heute ist hier ein Museum eingerichtet. Hier sind die Bilder dazu.

Peenemünde – Historisch-Technisches Museum
Peenemünde – Kraftwerk
Peenemünde – “Wunderwaffe” V2
Peenemünde – auf dem Dach des Kraftwerkes
im Hintergrund das Atomkraftwerk Lubmin

Hier ist der Link zu dem Historisch-Technischem Museum Peenemünde

In Peenemünde liegt im Hafen das russische Unterseeboot U-461 mit einer Länge von 86 Metern. Es ist der letzte konventionellen Unterwasser-Raketenkreuzer von dieser Größe. Es wurde im Jahr 1965 in Dienst gestellt und diente für Übungs- und Patrouillenfahrten im Nordatlantik. An Bord waren neben Marschflugkörpern und Torpedos etwa 80 Besatzungsmitglieder. Es wurde bis 1991 genutzt und ist seit 1998 in Peenemünde als Museum. Bei der Enge kann ich mir nicht vorstellen, wie so viele Menschen an Bord leben und arbeiten konnten. Hier sind die Bilder dazu.

Hier ist die Website zu dem U-Boot.

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