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09.05.2018 – Fahrt in Richtung Crater Lake

Wir lassen den Tag ruhig angehen, stehen gegen halb acht auf und nehmen uns Zeit fürs Frühstück. Die Sonne lässt sich heute nicht blicken. Viele Wolken und Nebel verhindern eine schöne Sicht. Als wir die Abfahrt vorbereiten, versucht sich die Sonne durch die Wolken zu schieben. Abfahrt ist heute erst gegen zehn Uhr.

Wir fahren Richtung Süden und tanken in Brookings. Wir sind ganz erstaunt, dass wir an der Tankstelle bedient werden. Der Mitarbeiter nimmt die Kreditkarte und regelt alles an der Säule. Es gibt keine Probleme mit der Menge, alles läuft problemlos ab. So etwas haben wir auf unserer ganzen Reise noch nicht erlebt. Wie wir später feststellen, ist das in ganz Oregon so. Was für ein Unterschied zu den anderen Bundesstaaten.

Es ist nicht weit bis Kalifornien und wir müssen wieder an einer Straßensperre halten, ähnlich wie bei der Border Control. Wir werden gefragt, ob wir Obst und Gemüse aus Oregon einführen. Das können wir verneinen, denn wir haben ja vor zwei Tagen in Crescent City (CA) eingekauft.  Da wussten wir noch nicht, dass es in Oregon keine Mehrwertsteuer gibt. Wieder was dazu gelernt.

Dann fahren wir weiter und vor uns liegt eine Nebelwand. Wir biegen ab in Richtung Osten. Nun geht es durch einen schönen Wald mit  Redwoods. Überall liegen hübsche Häuser im Wald versteckt.

Dann geht es  auf dem Highway 199 in Richtung Crater Lake. Es ist eine wunderschöne Strecke, die oft an einem Fluss entlang führt. Im Flussbett sind viele Steine und Felsen zu sehen. Später lichtet sich der Wald und man sieht Farmen.

Wir durchqueren das quirlige Städtchen Grants Pass und fahren ein Stück über die uns bereits bekannte I-5. Diese Interstate fahren wir auf unserer Tour mehrmals. Nach ca. 20 km kommt die Abfahrt zum Crater Lake und es geht auf den Hwy 62 in Richtung Nordosten.

Die Fahrt führt uns teilweise durch Wald und an vielen Farmen vorbei. In der Ferne sehen wir einen weißen Berg leuchten. Das müsste der Mount McLoughlin mit 2.894 m sein. Wir passieren den  kleinen auf Tourismus orientierten Ort Trail. Hier gibt es einige private Campgrounds, die recht voll sind und nicht gerade zum Übernachten einladen. Nachdem wir den Ort verlassen haben, geht es bis auf eine Höhe von 700 m. Hier ist die Einfahrt zum Joseph H. Stewart State Park, der am Lost Creek Lake liegt.

Die Rancherin am Eingang gibt uns eine Karte des Campingplatzes und zeigt uns, wo die nicht buchbaren Stellplätze sind. Sie meint, wir können uns einen aussuchen und dann beim Host anmelden und bezahlen. Der Park und auch der Campingplatz sind sehr groß und wunderschön angelegt. Man kommt in einen richtig schönen, gepflegten Park. Dort wo man reservieren kann, sind die meisten Sites belegt. Der Teil des Parks, den wir aufsuchen, ist fast leer. Wir suchen uns einen schönen Platz aus und schließen Wasser und Strom an. Norbert geht noch schnell zu dem Host und meldet uns an.

Die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Da wir bereits um 14 Uhr angekommen sind, haben wir den ganzen Nachmittag Zeit zu relaxen. Mittagessen im Freien und etwas Sonne tanken in der schönen grünen Umgebung, was will man mehr. Ab und zu schaut ein Kolibri vorbei und etwas entfernt sieht man Rehe grasen.

Gegen Abend laufen wir noch zum Ufer des Sees. Hier führt ein schöner Trail oberhalb des Sees entlang. Zuerst geht es durch den Wald und dann kommen wir an einer großen Wiese vorbei. Hier liegen neben einem Gebüsch zwei Rehe. Sie beäugen uns wachsam, rühren sich aber nicht von der Stelle. Nach einer ganzen Weile kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück. Dieser Park gefällt uns richtig gut. Den Abend lassen wir dann gemütlich ausklingen.

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