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26. März – Auf dem HWY 1 in Richtung Süden

Die Nacht ist für mich bereits um 3:30 Uhr vorbei. Da das WIFI gerade sehr gut ist, die meisten schlafen ja noch, schreibe ich erst einmal einige Mails nach Hause. Die Heizung sorgt dafür, dass es nicht zu kalt wird. Der Verkehr hat auf dem HWY1 inzwischen schon wieder zu genommen. Wir haben den Stellplatz 158 direkt neben der Einfahrt, und der Geräuschpegel ist schon erheblich.

Gegen 8:00 Uhr frühstücken wir und schauen uns dann erst mal die schöne Steilküste an. Der Himmel ist bedeckt und ab und zu lässt sich die Sonne blicken. Wir müssen uns Jacken anziehen, denn es geht ein recht frischer Wind. Im Campingshop kaufen wir uns erst einmal Chemikalien für die Toilette und das entsprechende Papier. Gegen 10:00 fahren wir dann auf den HWY1 in Richtung Süden.

Nun kann der Urlaub beginnen. Wir kommen uns vor, wie auf einer Berg- und Talbahn. Ab und zu haben wir einen schönen Blick auf die Küste. Durch Santa Cruz fahren wir durch. Es herrscht viel Verkehr, die Ausschilderung ist aber sehr gut. Einen längeren Stopp legen wir am Moos Landing ein. Die Seeelefanten liegen immer noch faul auf dem Pier herum. Ein Pelikan beschafft sich gerade sein Mittagessen. Wir beschließen, ebenfalls eine Kleinigkeit zu essen.

Nun geht es weiter nach Monterey. Eigentlich wollten wir uns diesen Ort etwas näher ansehen. Es herrscht aber sehr viel Verkehr und wir haben keine Lust uns mit unserem Womo in das Getümmel zu stürzen. Wir müssen uns erst an die Größe des Womo gewöhnen. Auch Carmel lassen wir aus, da es überall schlecht mit Parkplätzen aussieht. Selbst an den Supermärkten sind die Parkplätze stark belegt.

Wir wollen uns lieber in Ruhe die herrliche Landschaft ansehen. Nun führt uns die Strecke immer bergauf und bergab. Es gibt viele Aussichtspunkte, die wir oft nutzen, um die herrliche Landschaft zu genießen. Der nächste Stopp soll am Point Lobos sein, aber leider gibt es hier keine Haltemöglichkeit für unser Womo. Der Platz, den ich mir über Google ausgesucht hatte, ist leider von Autos besetzt.

Später kommen dann immer wieder schöne Aussichtspunkte. Wir kommen nun zum Big Pfeiffer State Park. Irgendwie war uns nicht bewusst, dass der Campingplatz direkt in diesem Park liegt. Also fahren wir erst einmal weiter und suchen. Bei den Ranchern erkundigen wir uns und sie zeigen uns, dass wir doch in den Park müssen. Als wir dann am State Park unsere Reservierung vorzeigen, lässt man uns passieren. Nun geht es zuerst über eine schmale Brücke, deren Zufahrt mit einer Ampel geregelt wird. Danach geht es eine enge Straße durch den Wald. Hier stehen viele alte Redwood Bäume, die einen mächtigen Umfang haben und sehr hoch sind. Es ist richtig dämmrig hier.

Wir kommen an das Häuschen mit der Registratur und wir bekommen einen Plan und die Nummer unseres Stellplatzes. Der Weg ist sehr eng und wir müssen mehrmals rangieren um uns entgegen kommende Autos vorbei zu lassen. Zum Glück kommt uns kein Wohnmobil entgegen. Die Wege, die wahrscheinlich im Sommer zum Ausweichen dienen, sind leider geschlossen. Es muss hier auch vor kurzem geregnet haben, denn auf dem Weg sind viele große Pfützen.

Nun erreichen wir unseren Stellplatz und ich muss Norbert wieder einweisen. Unser Womo passt aber gerade so auf den Platz. Heute ist nichts zum Anschließen, wir stehen mitten in der Natur. Irgendwie macht sich der Jetlag wieder bemerkbar. Es ist zwar erst 17:00 Uhr, aber ich halte mich nur noch mit Mühe wach. Wir essen Abendbrot und draußen ist es schon recht dunkel. Dann hält uns aber nichts mehr aufrecht und wir gehen bereits um 19:30 Uhr schlafen. So eine ruhige und stockdunkle Nacht habe ich schon lange nicht mehr erlebt.  

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