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5. April – Fahrt nach Moab

Da wir die Uhren eine Stunde vorgestellt haben, wird es heute erst gegen 7:00 Uhr hell. Wir stehen zeitig auf und warten auf den Sonnenaufgang. Es ist recht kühl und wir sind nicht die Einzigen. Langsam wird der Himmel hinter den Felsmonumenten gelb und sie zeichnen sich deutlich gegen den dunklen Himmel ab. Schließlich kommt die Sonne am Horizont hervor. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel.

Nach dem die Sonne aufgegangen ist, frühstücken wir erst einmal. Dann machen wir uns fertig zur Abfahrt. Wir machen aber erst noch einmal Halt am Shop, denn hier gibt es schöne indianische Handarbeit. Wir nehmen uns als Andenken wieder eine kleine Vase mit. Für unseren kleinen Max kaufen wir indianischen Kopfschmuck mit roten und weißen Federn. Gegen 10:00 Uhr fahren wir dann los.

Von verschiedenen Aussichtspunkten sehen wir uns diese grandiose Landschaft an und machen reichlich Fotos. Dann fahren wir durch eine weite Ebene. Bei Mexican Hat  tauchen wieder verschiedenen Felsformationen auf und auch ein Felsen mit einem “Hut”, der wahrscheinlich dem Ort den Namen gegeben hat.

Nun biegen wir zum Goosenecks State Park ab. Die Fahrt geht wieder bergauf und bergab durch viel Weideland. Es gibt hier recht viele Kühe, die die Straße kreuzen. Eine Kuh will uns zuerst nicht durchlassen, überlegt es sich dann aber doch anders und gibt uns den Weg frei. Wir erreichen den Parkplatz und können auch unser Wohnmobil abstellen.Nun haben wir einen herrlichen Blick auf die Schleifen des San Juan Rivers, der sich in ca. 300 m Tiefe in mehreren Schleifen durch das Tal windet. Wir staunen wieder, was die Natur alles so hervorbringt.

Es geht die gleiche Strecke zurück zum Hwy 191 und wir biegen nach Norden ab. Die Fahrt verläuft durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft, mal flach, dann kommen wieder beeindruckende Felsformationen, die recht beeindruckende Muster zeigen. Bei Bluff verlassen wir das Reservat der Navajo. Der Ort ist eingebettet in eine tolle Felsformation. Es geht nun mächtig bergauf und es beginnt ein Gebiet mit Nadelwald. Links sieht man jetzt die schneebedeckten Gipfel des Manti La Sal NF. Rechts sieht man im Hintergrund ebenfalls weiße Gipfel leuchten.

Die weite Ebene wird jetzt von Prärie geprägt. Wir sehen zweimal Cowboys auf ihren Pferden, die sich um ihre Herden kümmern. Die Fahrt führt uns immer wieder an tollen Canyons und verschiedenen Felsformationen vorbei. Ein Felsen der wie ein Pagode aussieht, erhebt sich mitten in der Landschaft,. Es kommen wieder Steinformationen in Sicht. Nun sehen wir unseren ersten großen Arch und wir machen einen kurzen Halt. Es ist der Wilson Arch und wir klettern ein Stück hinauf zu dem schönen Steinbogen. Man hat eine tolle Aussicht.

Die Fahrt führt uns weiter durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und wir kommen in den Canyonlands Nationalpark.  Rechts neben der Straße liegt “Hole N“ the Rock” und wir halten an, um es etwas näher in Augenschein zu nehmen. Es gibt hier einen kleinen Zoo und Höhlenwohnungen. Auf dem Gelände sind außerdem noch urige Westernhäuser und viele Zeugnisse aus der Vergangenheit zu sehen. Es ist recht hübsch arrangiert, es wirkt teilweise etwas kitschig, ist aber trotzdem ganz interessant.

Wir haben es nun nicht mehr weit bis Moab. Wir sehen auf den Feldern verschiedene Motorcars. Hier finden wahrscheinlich die Rennen statt, denn man sieht ab und zu große Staubwolken. Den Campingplatz findet Susi heute ohne Probleme, konnte ich doch dieses Mal die genaue Adresse eingeben. Direkt neben dem Platz ist eine Tankstelle, die wir gleich nutzen um unser Womo wieder zu füttern. Zum Glück habe ich den Platz reserviert, denn es ist alles ausgebucht. Wir bekommen die Site 77 und müssen uns durch die vielen Motorcars durchschlängeln, die überall zum Teil kreuz und quer parken. Wir sind zwar froh einen Platz zu haben, aber besonders schön ist er nicht, wenn er so übervoll ist.

Das Wetter war heute etwas wechselhaft mit Wolken und Sonne. Am späten Nachmittag bei Ankunft waren es 23° C und der Himmel bezog sich mit dicken Wolken. Es donnert und der Wind nimmt an Stärke zu. Es kommen ein paar Tropfen und dann ist der Spuk vorbei. Da sich das Wetter beruhigt hat, wollen wir heute Abend mal Essen gehen. Wir müssen erst eine Weile laufen, bevor wir bei einer Ampel über die Straße kommen. Die Straße ist sechsspurig und es herrscht sehr viel Verkehr.

Zuerst gibt es nur Fastfood Restaurants und wir laufen weiter Richtung Zentrum und finden etwas versteckt ein Steakrestaurant. Wir bekommen wieder einen typisch amerikanischen Tisch, sehr eng und tiefe Sitze. Norbert bestellt sich Leber und ich Hühnchen, beides mit Kartoffelbrei. Zuerst kommt der Salat, der sehr lecker schmeckt. Dann müssen wir fast eine Dreiviertelstunde warten bis das Essen kommt. Da es aber sehr gut schmeckt, sind wir wieder nach der langen Wartezeit versöhnt. Dann laufen wir langsam zu dem Campingplatz zurück und lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. Es war wieder ein sehr schöner und interessanter Tag.  

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