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2. Juni – Osoyoos

Heute stehen wir bereits um 7:00 Uhr auf. Zunächst ist es wieder total bewölkt. Während des Frühstücks kommt dann langsam die Sonne hervor. Wir packen alles zusammen und verabschieden uns von den Holländern. Bei schönstem Wetter fahren wir los. Nach einer halben Stunde erreichen wir Grand Forks. Hier kaufen wir in dem uns bereits bekannten tollen Supermarkt ein und wen treffen wir, die Holländer. Ja die Welt ist klein. Wir decken uns wieder reichlich mit Obst ein. Vor allem die Kirschen sind sehr lecker und außerdem preisgünstig (gegenüber D). Unsere Wasserbehälter werden gefüllt und unser Wohnmobil bekommt ebenfalls wieder Nahrung. Bestens versorgt starten wir dann auf dem Highway 3 in Richtung Westen.

Bald wird der Himmel wieder dunkel und ein kräftiger Schauer sorgt für eine Autowäsche. In Greenwood machen wir einen Stopp und sehen uns die historische Häuserzeile an. Dann geht es weiter bergauf und bergab, durch verschiedene kleine, interessante Orte. Schauer und Sonne wechseln sich wieder ab. Oberhalb von Osoyoos finden wir einen Parkplatz, wo wir erst einmal eine kleine Pause einlegen. Es handelt sich um ein Gebiet, das für den Bau von Wohnhäusern vorgesehen ist. Dann geht es in das Tal des Osoyoos Lakes.

Von einem Aussichtspunkt hat man einen herrlichen Blick über das ganze Tal. In steilen Serpentinen fahren wir nun hinunter und durchqueren den Ort. Wir wollen zuerst noch zu dem letzten Stück des Wüstengürtels fahren. Susi führt uns gut zu dem Ausgangspunkt.

Der Parkplatz ist bereits mit vielen PKW voll und so stellen wir uns an die Straßenseite. Wir zahlen 7 $ Eintritt pro Person und bekommen Informationsmaterial für den Rundgang (in deutscher Sprache). Der Weg führt über Holzplanken, die nicht verlassen werden dürfen. Es gibt auf dem Weg etwa fünf Stationen mit Schautafeln, die interessant gestaltet sind. Der Rundweg führt über ca. zwei Kilometer. Da wir aber bereits im letzten Jahr die Wüste in Kalifornien, Arizona und Utah gesehen haben, reist uns diese Ausstellung nicht gerade vom “Hocker”.

Dann fahren wir wieder zurück nach Osoyoos. Wir haben uns entschieden, auf dem uns bereits bekannten Campingplatz zu übernachten. Das Wetter hier ist sehr sonnig und warm, obwohl über den Bergen dunkle Wolken drohen. Die Schauer ziehen aber um Osoyoos herum und der Ort macht seinem Ruf, einer der regenärmsten Orte Kanadas zu sein, alle Ehre. Wir genießen auf unserem Platz die Sonne und Wärme, lassen einfach “die Seele baumeln”. Den Abend klingt dann gemütlich aus.

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