Kloster Sankt Georg

Das russisch-orthodoxe Kloster Sankt Georg befindet sich in Götschendorf in der Nähe von Templin in Brandenburg. Im Jahr 1910 wurde hier für die Familie „von Arnim“ ein Herrenhaus im Stil des Neobarock errichtet. Es ist regional bekannt als Aufenthaltsort von Hermann Göring. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus als Schule genutzt. Im Jahre 2006 entstand die Idee, in Deutschland ein russisch-orthodoxes Kloster zu gründen. Das Kloster mit Namen St. Georg wurde kirchenrechtlich im Juli 2007 durch den Heiligen Synod gegründet. Das Herrenhaus in Götschendorf, das am Uckermärkischen Kölpinsee gelegen ist, wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts von einem großen waldreichen Park umgeben. Auf diesem vier Hektar großen Gelände entsteht das Kloster St. Georg, das von russischen Mönchen bewohnt und betrieben wird. Neben dem Herrenhaus wurde eine Klosterkirche errichtet, die sich zum Teil noch im Bau befindet. Sie wird aber bereits für Gottesdienste genutzt. Das ehemalige Herrenhaus sieht noch recht verfallen aus, wird aber sicher noch restauriert.

Das Kloster soll ein Ort des Gebets, der Spiritualität und des kulturellen Austauschs sein. Die Mönche werden dort sowohl ihrem monastischen Leben nachgehen als auch verschiedene Gemeindeaktivitäten organisieren. In dem Kloster leben acht Mönche aus Russland, Belarus, der Ukraine, und Lettland. Politik spielt in der Gemeinschaft keine Rolle. Einige Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine haben nun hier eine Zuflucht gefunden.

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