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Görlitz – Marienplatz, Elisabethplatz

Der Marienplatz und der Elisabethplatz bilden die Schnittstelle zwischen Innenstadt und der historischen Altstadt. Hier verlief der ehemalige doppelte Stadtmauerring. Der Frauenturm, heute meist nur dicker Turm genannt ist noch ein verbliebenes Zeugnis.

Der Marienplatz verläuft zwischen dem Warenhaus und dem dicken Turm und hieß bis 1852 Taubenmarkt. Der dicke Turm wurde um 1250 zusammen mit einer dreifachen Toranlage errichtet. Im Jahre 1848 wurden die letzten Teile des Tores abgebrochen und der bestehende Wassergraben zugeschüttet. Heute befindet sich an der Westseite das sehr interessante Naturkundemuseum.

Der Elisabethplatz ist eigentlich nur ein Platz, der von beiden Seiten von der Elisabethstraße flankiert wird. Die Straße wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und folgt dem ehemaligen Stadtring. Die Westseite des Platzes wird seitdem für den Wochenmarkt genutzt. Die Klosterstraße, die zur gleichen Zeit angelegt wurde, teilt den Platz in eine Ost- und Westhälfte. Die Baumallee wurde bereits 1862 angelegt. Die Klosterstraße führt zu dem Klosterplatz des ehemaligen Franziskaner Klosters.

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