23.03.2018 – Swamp Tour

Der heutige Morgen ist zum Relaxen da. Wir schlafen etwas länger und nehmen uns viel Zeit zum Frühstück. Draußen ist schon mächtig viel los. Es herrscht Hochbetrieb bei den Touren, Schulklassen sind ebenfalls dabei. Gegen 9 Uhr gehe ich ins Office und bezahle unser Tour (20 $ / Person). Danach schreibe ich noch ein wenig an meinem Bericht, damit ich nichts vergesse.

Kurz vor halb zwölf gehen wir zu den Bootsstegen. Es werden die Namen zu den entsprechenden Booten aufgerufen. Die Boote sind an jeder Seite mit je sechs Sitzen ausgestattet. Der Guide erzählt uns sehr viel, ich konzentriere mich mehr auf das Erleben dieser tollen Natur. Es dauert nicht lange, da sehen wir bereits den ersten Alligator, der faul auf einem Baumstamm liegt. Schildkröten haben sich zum Sonnen einen anderen Stamm ausgesucht.

Ab und zu sehen wir Alligatoren im Wasser. Man muss schon genau hinsehen, um sie zu erkennen. Man sollte auf keinen Fall mal eine Hand ins Wasser halten. Zwischen den Bäumen gibt es auch recht enge Stellen und unser Guide fährt des Öfteren über Baumstücke hinweg. Es holpert manchmal ganz schön. Die Fahrt geht durch eine sehr interessante und schöne Sumpflandschaft. Wir sehen weiße Reiher und jede Menge anderer Vögel. Die Namen habe ich mir leider nicht gemerkt. Manche Schildkröten verschwinden schnell im Wasser, wenn sich unser Boot nähert. Es gibt noch viele große und kleine Alligatoren zu sehen.

Die Zeit geht leider viel zu schnell vorbei. Nach ca. 1 Stunde und 40 Minuten kommen wir zurück. Es war auf jeden Fall ein sehr tolles Erlebnis. Wir essen noch eine Kleinigkeit im Wohnmobil und machen uns dann auf den Weg. Da unser Kleiner schon wieder Hunger hat, tanken wir noch vor der Auffahrt auf die Interstate. Eigentlich wollten war für heute eine Übernachtung im Palmetto Island State Park geplant. Da wir aber nun nicht nach Galveston fahren, wäre der Umweg zu groß gewesen. Ich habe deshalb den Campground Cajun Haven in Egen ausgesucht. Dieser liegt zwar direkt an der Interstate, aber für eine Nacht ist das schon ok. Dank Susi finden wir den Platz ohne Probleme, den Platzwart muss ich allerdings erst suchen. Wir füllen hier gleich noch mal unser Propan auf. Anschließend fährt uns der Platzwart zu unserer Campsite. Die Stellplätze sind für einen privaten Platz recht großzügig. Es sind überwiegend Dauercamper auf dem Platz. Der Preis ist mit 20 $ für Full-huck-up sehr akzeptabel. Den Abend verbringen wir gemütlich. Der Lärmpegel der Interstate hält sich in Grenzen.

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