07.05.2018 – Fahrt nach Oregon

Am heutigen Tag nehmen wir uns viel Zeit. Aufstehen ist erst um halb acht und es folgt ein sehr gemütliches Frühstück. Wir hoffen, die Elks noch zu Gesicht zu bekommen. Dann sehen wir sie doch noch. Am Waldesrand haben sie sich gemütlich eingerichtet. Es ist eine sehr große Herde. Nun werden erst einmal Fotoapparat und Kamera gezückt. Wir halten genügend Abstand, sie lassen sich aber gar nicht stören, dass passiert ihnen ja täglich.

Wir machen uns fertig zur Abfahrt und es geht erst gegen 10 Uhr los in Richtung Norden. Die Fahrt führt uns auf dem Highway 101 an der Küste entlang. Mal geht es durch Wald, kleine Orte oder am Wasser entlang. An einer Stelle können wir halten. Hier ist der Strand wieder sehr breit. Neben der Straße  gibt es  einen schönen See, auf dem wir die Enten mit ihrem Nachwuchs beobachten können.

In Crescent frischen wir unsere Vorräte auf. Hätten wir gewusst, dass in Oregon keine Mehrwertsteuer erhoben wird, hätten wir dies erst dort gemacht. Aber man kann ja nicht alles wissen. Außerdem kaufen wir uns noch einen Koffer. Wir haben doch einiges für unsere Kinder und Enkel gekauft. Auf dem Flug nach den USA haben wir die Gepäckgrenze doch schon ganz schön ausgereizt. Anschließend trinken wir noch einen Kaffee bei Subway und checken unsere Mails.

Nun geht es weiter nach Norden und wir erreichen den Staat Oregon. Es dauert nicht mehr lange und wir fahren in den Harris Beach State Park, wo wir heute übernachten wollen. Die Registratur ist gerade wegen der Mittagspause geschlossen. Wir sehen uns erst einmal um nach einem Umschlag und einen Plan des Campgrounds.

Da kommt eine Rancherin und wir fragen sie, wo wir uns registrieren können. Sie gibt uns eine Karte und zeigt uns, welche Plätze nicht reserviert sind. Dann ruft sie einen anderen Rancher an und schließlich sagt sie uns, dass sie einen schönen Platz für uns hat. Mehrere Stellplätze sind gesperrt, da diese für die Vermietung (Ausbesserungsarbeiten und Rasen mähen) vorbereitet werden. Dieser Platz ist bereits fertig und hat eine tolle Lage mit einem sehr schönen Blick aufs Meer und wir entschließen uns kurzerhand, hier zwei Nächte zu verbringen. Dass Wetter ist sehr schön und es soll erst morgen am Nachmittag Regen geben.

Die Rancherin füllt die Unterlagen aus und wir geben ihr das Geld in bar. Sie verschließt den Umschlag und ich bringe ihn zum Briefkasten. Norbert schließt inzwischen alles an. Nun steht einem entspannten Nachmittag nichts mehr im Wege.

Nach einer kleinen Siesta gehen wir gegen Abend auf einen kleinen Rundgang und schauen uns den State Park an. Die ganze Anlage ist sehr schön und gepflegt. Es gibt einige Informationstafeln über die Flora und Fauna und über die Gezeiten. Dann sehen wir einen Weg der zwischen Büschen hindurch zu einem wunderschönen Aussichtspunkt führt.

Ich kann wieder lachen.

Was für ein toller Anblick. Wir stehen oberhalb der Steilküste und schauen aufs Meer und den Strand. Überall sind Felsen und große Steine teilweise im Meer und am Strand. Wir setzen uns auf eine der beiden Bänke und genießen einfach nur den herrlichen Ausblick. Ab und zu kommen Hundebesitzer vorbei, die ihre Lieblinge ausführen. Von hier aus kann man auch einen etwas steilen Pfad hinunter zum Strand gehen. Aber dass heben wir uns für morgen auf.

Lange Zeit genießen wir den tollen Blick, das Rauschen des Meeres und schauen den Vögeln zu, die ihre Kreise drehen. Es sind einige Wolken zu sehen und die Sonne steht noch recht hoch. Langsam wird es kalt und wir gehen zum Wohnmobil zurück. Den Abend beschließen wir wieder mit einem Glas Wein und stoßen auf den schönen Urlaubstag an.

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