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1. April – Fahrt nach Kingman

Gegen 6:00 Uhr beginnt für mich ein neuer Tag, es wird langsam hell und die Sonne wird bald aufgehen. Also erst mal schnell etwas angezogen und dann zum Fotografien hinaus. Das wird auf dieser Fahrt unser tägliches Ritual. Es ist relativ kalt. Die Jugendlichen, die auf der Erde geschlafen haben sind auch schon wach. Sie versuchen sich durch Bewegung zu erwärmen.

Wir frühstücken dann und machen uns reisefertig. Zuerst führt uns die Fahrt nach Yucca Valley und dann in Richtung Twentynine Palms. Wir fahren an hübschen Einfamilienhäusern vorbei. Es ist noch richtig ruhig auf den Straßen. Hinter diesem Ort sehen wir einen Hinweis, dass es auf den nächsten 100 Meilen keine Servicestation gibt. Nun sind wir auf dem Highway 62 fast allein, nur die weite Wüstenlandschaft umgibt uns.

Rechts und links sind kahle und schroffe Berge zu sehen. Ab und zu sieht man einzelne Häuser und am Wegesrand blühen weiße Blumen. Die Büsche haben zarte grüne Blätter und gelbe Blüten. Es ist schon faszinierend durch eine so weite und einsame Landschaft zu fahren. Dann erreichen wir die Kreuzung mit dem Hwy 95 und hier herrscht schon etwas mehr Verkehr. Wir fahren aber auf dem Hwy 62 weiter in Richtung Parker. Die Straße führt wie eine Berg- und Talbahn in kurzen Abständen über kleine Hügel.

Dann überqueren wir den Colorado River und befinden uns in Arizona. Man sieht, dass hier viel bewässert wird, denn die Landschaft ist recht grün. Inzwischen sind wir auf dem Hwy 95. In Parker wollen wir erst einmal  tanken. Wir finden eine Tankstelle und benutzen unsere Kreditkarte, da die Tankstelle heute am Sonntag nicht besetzt ist. Nach 75 Dollar gibt es kein Benzin mehr, also fahren wir weiter.

Kurze Zeit später sehen wir viele Supermärkte und beschließen, unsere Vorräte aufzufüllen. Die Fahrt geht nun immer am Stausee entlang. Das Wasser hat eine wunderbare blaue Farbe. Die Landschaft um den See ist richtig schön grün und bildet einen tollen Kontrast zu den trockenen, teilweise bereits roten Bergen mit ihren bizarren Formen.

Die Fahrt durch Lake Havasu verläuft über breite Straßen mit einem herrlichen Blick auf den See. Es sind viele Ferienresorts zu sehen, alles sieht sehr gepflegt und wohlhabend aus. Hinter dem Ort geht es dann ständig bergauf und wir haben einen weiten Blick über die schroffen Berge. Das satte Grün bleibt hinter uns zurück.

Dann erreichen wir die Interstate-40 und biegen in Richtung Osten ab. Diese Autobahn ist sehr gut ausgebaut. Als wir uns Kingman nähern ragen rechts und links rotbraune Felsformationen auf. Die Landschaft sieht faszinierend aus, zumal die Sonne sie in das richtige Licht setzt. Susi führt uns zu dem KOA Campingplatz und wir bekommen einen schönen Platz (Site 78). Ein Mitarbeiter bringt uns zu dem Platz und bietet uns an, unser Wohnmobil anzuschließen.

Ich frage in der Rezeption nach der Uhrzeit, aber ich brauche meine Uhr nicht umzustellen, denn im Sommer hat man hier die Pazific Time. Wir bekommen hier auch endlich Briefmarken und können unsere Karten abschicken. Das Wetter war heute sonnig und warm. Leider geht abends ein sehr kalter Wind, so dass wir unser Abendessen wieder nicht draußen einnehmen können. Auch nachts hören wir den Wind heulen, aber wir schlafen trotzdem gut.   

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