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20. April – San Francisco

Der einsetzende Straßenlärm weckt uns und wir stehen wieder zeitig auf. Da wir im Hotel nicht frühstücken können, machen wir uns auf den Weg zu Starbucks, das gleich neben den Hotel Whitecomb liegt. Doch leider ist es hier so voll, dass wir uns entschließen in das Hotel zu gehen. Wir nehmen nur ein leichtes Frühstück zu uns (1 Croissant, Kaffee und Orangensaft), denn auf Bratkartoffeln und Spiegeleier haben wir am Morgen keinen Appetit. Nun beginnen wir mit der Stadtbesichtigung und nehmen die Straßenbahn nach Fisherman´s Wharf. Die Straßenbahnen sind hier zum Teil sehr alt und nostalgisch, die Geschwindigkeit auch.

Am Pier 41 steigen wir aus und laufen bis zum Hyde Street Pier. Hier gibt es jede Menge Schiffe zu sehen, darunter ein großes, stolzes Segelschiff. Am Ende des Pier haben wir einen ersten Blick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge, die mal nicht im Nebel liegt. Heute ist es sehr schön sonnig und warm. Da wir nicht alles selbst erkunden wollen, buchen wir spontan eine Tour nach Sausalito. Wir müssen uns noch beeilen, dass wir den Bus erreichen. Leider ist der Bus bereits so voll, dass wir getrennt sitzen müssen. Da der Bus kein Verdeck hat, sitzen wir im Freien, was sehr angenehm ist.

Die Fahrt führt über die Union- und Lombardstreet, wo sehr schöne Häuser zu sehen sind, zum Palace of fine Arts. Hier gibt es nur einen kurzen Fotostopp, bevor es weiter geht zum südlichen Parkplatz der Golden Gate Bridge. Und was sehen wir da, die Brücke liegt mit einem Mal im Nebel. Große Schwaden ziehen unter der Brücke hindurch. so dass wir sie kaum sehen. Nun fahren wir mit großer Geschwindigkeit über die Brücke und es wird richtig kalt und feucht. Aber es ist schon ein tolles Erlebnis.

Am Nordufer halten wir ebenfalls auf dem Parkplatz und haben einen schönen Blick auf die Skyline von San Francisco, die aus dem Nebel auftaucht. Nun geht die Fahrt im schönsten Sonnenschein über mehrere Kurven nach Sausalito. Dieser Ort liegt windgeschützt an einer Bucht und die Häuser sind verstreut auf dem Hang. Nun haben wir zwei Möglichkeiten, entweder eine Stunde hier zu verbringen und mit dem nächsten Bus zurück zu fahren, oder gleich den Rückweg wieder anzutreten. Wir entschließen uns für die erste Variante und bleiben.

Wir sehen uns diesen hübschen Ort an und gehen dann in das Restaurant “Napa Valley Burger”. Hier gibt es richtig gute Burger, sehr mager und mit viel Salat, was richtig lecker schmeckt. Anschließend laufen wir noch zum Wasser und können noch einen Blick auf die Skyline werfen. Jetzt müssen aber wir zurück, damit der Bus nicht ohne uns fährt. Dieses Mal ist der Bus nicht so voll und jeder von uns hat einen “Fensterplatz”. Nun geht es zurück über die Brücke. Der Nebel hat sich etwas verzogen, aber es weht wieder eine steife Brise.

An Fisherman´s Warf endet die Fahrt. Nun laufen wir zum Pier 39, um uns die Seelöwen anzusehen. Diese liegen faul auf dem Landungssteg herum und genießen die Sonne. Von hier hat man noch einmal einen schönen Blick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge. In der Mitte auf dem Pier ist ein richtiger Rummelplatz mit einem nostalgischen Karussell. Als nächstes wollen wir uns noch die Lombard Street ansehen. Da es nicht so weit ist, gehen wir zu Fuß. Dabei kommen wir bergauf mächtig ins Schwitzen.

Die Berge in San Francisco sind ganz schön steil. Vorbei an hübschen Häusern erreichen wir die berühmte Straße, die in engen Serpentinen den Berg hinab führt. Die Autos fahren hier in Schlangenlinien zwischen Grünanlagen bergab. Leider blühen noch keine Blumen, wie es oft auf Bildern zu sehen ist. Über Treppen laufen wir die Straße hinauf. Oben sehen wir die Cable Car fahren. Von hier hat man nach zwei Seiten eine sehr schöne Aussicht.

Mit der nächsten Bahn fahren wir dann mit. Leider ist sie recht voll, so dass man nicht allzu viel sehen kann. Aber es ist beeindruckend, wie die steilen Straßen gemeistert werden. Es ist jedenfalls ein tolles Erlebnis. Die Fahrt führt uns auch durch Chinatown. Das was wir von der Bahn aus sehen, ist aber lange nicht so spektakulär wie das Viertel in Vancouver. Für eine Besichtigung reicht aber leider die Zeit nicht. An der Endhaltestelle steigen wir aus und sind wieder an der Market Street. Eigentlich wollen wir einen schönen Kaffee trinken. Leider finden wir kein passendes Cafe. Also laufen wir zurück zum Hotel und machen erst einmal eine Pause. Man wird doch ganz schön pflastermüde.

Gegen 18:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zu den Twin Peaks. Zuerst fahren wir mit der Straßenbahn bis Castro. Diese erweist sich allerdings als eine “Schneckenbahn”. Dann wollen wir in den Bus umsteigen. Dieser kommt allerdings nach Anzeigetafel erst in einer halben Stunde, obwohl er eigentlich alle 15 Minuten fahren soll. Da die Strecke erst einmal nicht so weit aussieht, beschließen wir zu laufen. Leider geht es dann sehr steil bergauf und wir kommen ganz schön außer Atem. Unterwegs überholt uns dann der Bus (Pech gehabt). Als wir an der Abzweigung zu den Bergen ankommen, sehen wir, dass es doch noch ganz schön weit ist und die Sonne bald untergeht.

Also machen wir ein paar Fotos und kehren langsam wieder um. Nun wollen wir sehen, ob wir hier ein Restaurant zum Abendessen finden. Es gibt zwar einige, aber sie sind alle total voll. Also beschließen wir mit der Bahn zurück zu fahren, und nach einer Möglichkeit Ausschau zu halten. Leider sehen wir auf der Strecke nur kleine Bars, die ebenfalls überfüllt sind. Deshalb beschließen wir, wieder ins Whitecomb zu gehen. Hier bekommen wir gleich einen Tisch und gutes Essen. Dann laufen wir auf dem uns bereits bekannten Weg zurück zu unserem Hotel. Todmüde fallen wir dann ins Bett. Es war wieder ein interessanter Tag und es ist unsere letzte Nacht in den USA. Nun geht der Urlaub endgültig zu Ende.

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